Dienstag, 22.01.2019 08:36
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Nachfolgefahrten starten

Um Nachfolgefahrten einer Zugfahrt zu starten (vor allem, wenn diese Zugfahrt aktuell aufgrund von Bedingungen, welche sich später ändern können, noch nicht ausgeführt werden darf) gibt es in Traincontroller Gold mehrere Möglichkeiten. Bis anhin habe ich dies immer über die "Versuchen"-Zeit gelöst, durch einen Opens external link in new windowBeitrag im TC-Forum habe ich mal die Variante mit der Zugfahrtregel "Zugfahrt auch starten, wenn der Zug nicht gleich ausfahren darf" ausprobiert.

Im Folgenden findest Du meine Erfahrungen auf meiner Anlage mit diesen zwei Möglichkeiten.

Versuchen-Zeit

Auszug aus der TC-Hilfe:

Geben Sie hier an, wie lange versucht werden soll, die Zugfahrt zu starten. Wenn hier 0 eingegeben wurde, wird nur ein einziges mal versucht, die Zugfahrt zu starten. Jeder andere Wert wird als eine Zeitspanne in Sekunden interpretiert. Wenn der Start einer Zugfahrt missglückt, versucht der Fahrdienstleiter noch mehrere Male, die Zugfahrt zu starten, bis die angegebene Zeitspanne verstrichen ist.

Diesen Wert habe ich bei den sich selbst startenden Zugfahrten jeweils auf 300s gesetzt, so dass sich die Zugfahrten selbstständig 5 Minuten lang darum bemüht haben, einen Nachfolger zu starten. Dass dieses "Versuchen" den PC belastet wird viel beschrieben und war mir auch bewusst, dass dies so sein könnte; allerdings hat der CPU-Monitor meines PC's dies nicht wirklich aufgezeigt - also habe ich jahrelang diese Einstellung ohne schlechtes Gewissen verwendet.

Zugfahrtregel

Durch das Setzen dieser Regel wird nicht ständig (erfolglos?) versucht, sondern bei Eintreten des (gewünschten) Zustandes die Nachfolgefahrt gezielt gestartet - so jedenfalls stelle ich mir das Ganze vor. Ich habe nun alle meine Zugfahrten auf diese Regel umgestellt, um die Wirkung zu Testen.

Fazit

Entweder habe ich was grundlegend falsch gemacht oder bei meiner Anlagenkonstellation ist die Variante mit der "Versuchen-Zeit" wirklich die Bessere.

Ist die "Versuchen-Zeit" gesetzt, erreiche ich einen flüssigen Zugverkehr, muss ein Zug aufgrund eines geplanten (oder auch ungeplanten) Aufenthaltes anhalten und blockiert die Strecke, nehmen alle Züge nach Aufhebung des Hindernisses (blockierender Zug fährt weiter oder die Nachfolgezüge dürfen das Regelgleis verlassen) ihre Fahrt ohne jegliches Zutun meinerseits ihre Fahrt wieder auf.

Ist hingegen nur die Regel gesetzt, bleibt der Zugverkehr solange flüssig, wie kein Hindernis vorhanden ist - nach einer Streckenblockade müssen alle "liegengebliebenen" Züge wieder von Hand neu gestartet werden - sieht für mich genau gleich aus wie wenn die "Versuchen-Zeit" auf 0 gesetzt ist - es wird genau einmal versucht und dann ist Schluss.

Ich für meinen Teil habe jetzt wieder alle Zugfahrten auf die "Versuchen-Zeit" zurückgestellt und es klappt wieder vorzüglich - wenn ich keine spürbaren Nachteile feststelle, bleibe ich dabei. Ach ja, aktuell ist der MoBa-Rechner ein alter lahmer Laptop mit Windows XP, der zukünftige MoBa-Rechner wird dann ein Tower-Modell mit entsprechender CPU und RAM sein ...


Die CPU bei 5 gleichzeitig fahrenden Zügen

 

Wie auch Roman in seinem Beitrag im Forum schreibt:

... Es gibt halt Situationen, da passt die Versuchen Zeit besser ins Konzept.
Die erste Wahl ist aber die Zugfahrtregel ...

Last Update: 11.03.2017, 15:00